Wo ist das schönste Dorf der Schweiz?

Die sechs Final Dörfer stehen fest. Geben Sie Ihrem Lieblingsdorf Ihre Stimme. Wir stellen die Kandidaten vor und Sie stimmen für Ihren Favoriten. Die Abstimmung dauert bis am Sonntag, 26. Juli 2026.

  • Gersau SZ

    2’519 Einwohner:innen 435 m ü. M. Ersterwähnung 1064

    Gersau SZ

    Die Lage am sonnigen und windgeschützten Südhang der Rigi, direkt am Vierwaldstättersee, ist spektakulär. Die geschützte Mulde zwischen See und Hang strahlt eine fast mystische Ruhe aus. Das milde Klima und majestätische Edelkastanien am Ufer verleihen dem Schwyzer Dorf ein angenehm-mediterranes Flair. Der Kern ist geprägt von engen Gassen, stattlichen Patrizierhäusern und gut erhaltenen Riegelbauten. Historisch war das Dorf einst eine «altfrye» Republik – ein Status, der Gersau bis heute eine starke Eigenständigkeit und eine ausgeprägte lokale Identität gibt.

  • Bosco/Gurin TI

    60 Einwohner:innen 1’500 m ü. M. Ersterwähnung 1244

    Bosco/Gurin TI

    Das eigenwilligste Dorf im Tessin mit 45 Einwohnern! Auf 1500 Metern Höhe gelegen, ist es nicht nur das höchstgelegene des Kantons, sondern zugleich ein Ort, in dem die Walserkultur bis in den Alltag hinein erhalten geblieben ist. Die Sprache – Gurinerdeutsch oder Ggurijnartitsch –, die traditionelle Holzbauweise und die alpine Siedlungsstruktur unterscheiden Bosco Gurin vom übrigen Tessin. Markant sind die Holzbauten, Speichergebäude und die engen Strässchen, die dem Dorf einen unverwechselbaren Charakter verleihen. Hier wird Kulturgeschichte zwar auch im Museum gezeigt, vor allem aber im Alltag gelebt.

  • Vella GR

    545 Einwohner:innen 1'244 m ü. M. Ersterwähnung 842

    Vella GR

    Das rätoromanische Bergdorf Vella mit 545 Einwohnerinnen und Einwohnern liegt im Val Lumnezia, dem «Tal des Lichts», in Graubünden. Sanfte Bergrücken und eine unberührte alpine Landschaft prägen die Kulisse rund um das kleine Dorf. Das historische Ortsbild besticht durch traditionelle Bündner Steinhäuser und sakrale Bauten wie die barocke Kapelle Sogn Roc vom Jahr 1592. In Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle Kraftorte Schweiz wurden in der Umgebung 66 Kraftorte dokumentiert – und im Buch «Orte der Magie» aufgelistet. Ein Dorf voller Magie.

  • Albinen VS

    250 Einwohner:innen 1'300 m ü. M. Ersterwähnung 1224

    Albinen VS

    Uralte Holzhäuser, ein grandioser Blick Richtung Unterwallis und ganz viel Sonne: Das Walliser Dorf Albinen hat viele Vorzüge. Die gut 250 Einwohnerinnen und Einwohner pflegen das Dorfleben mit mehreren Vereinen, einem Dorfladen und alten Traditionen. Doch sie denken auch an die Zukunft: Weil die Primarschule schliessen musste, will Albinen Einheimische binden und Neuzuzüger finden: Wer durch einen Hausbau oder Umbau ins Dorf investiert, erhält unter bestimmen Bedingungen Prämien. Auch für die Geburt eines Kindes gibt es Geld. So soll gesichert werden, dass noch viele weitere Generationen dieses wunderschöne Sonnendorf geniessen.

  • Saint-Saphorin VD

    389 Einwohner:innen 384 m ü. M. Ersterwähnung 1134

    Saint-Saphorin VD

    Zwischen Himmel und See: Dieses charmante Dorf schmiegt sich an die Terrassenweinberge des Lavaux, das zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Kultur ist hier allgegenwärtig, mit dem Haus des grossen Waadtländer Dichters Gilles oder der Erinnerung an die Malerin Lélo Fiaux oder den Schriftsteller Paul Budry. Ebenso wichtig ist der Wein: Er wird im Caveau des Vignerons oder auf der Place du Peuplier genossen. Im Herbst wird der Ort von seinen farbigen Reben regelrecht vergoldet. Das freut nicht nur die knapp 400 Einwohnerinnen und Einwohner, sondern auch zahlreiche Besucher, die durch die gut erhaltenen Gassen spazieren.

  • Bönigen BE

    2’800 Einwohner:innen 568 m ü. M. Ersterwähnung 1239

    Bönigen BE

    Das Dorf im Berner Oberland verbindet Seelage, historisches Erbe und aussergewöhnliche Wohnqualität. Bönigen liegt auf einer flachen Schwemmebene zwischen Brienzer- und Thunersee – Bödeli genannt – zwischen zwei Bergketten eingebettet. Der See leuchtet mal türkisfarben, dann tiefblau oder grau. Einmalig sind die reich geschmückten und verzierten Häuser im Dorfkern – von 1549 an sind hier auf engem Raum aus jeder Bauperiode wunderschöne Gebäude erhalten. Die meisten sind datiert und dokumentieren die Siedlungsgeschichte des Orter. Das macht Bönigen bodenständig, gepflegt und zugleich eigenständig.

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